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Teja
Titel: Asyl für Japaner  BeitragVerfasst am: 17.03.2011, 23:38 Uhr
kennt sich aus


Anmeldung: 05. Jan 2009
Beiträge: 917
Wohnort: Berlin
Ich möchte aktiv an der Hilfe für die Japaner teilnehmen. Da ich allerdings nur wenig Geld habe und ich jeder Spendendisskusion prinzipiell eher skeptisch gegenüber stehe, habe ich mir überlegt was ich sonst noch tun könnte.
Hier das was ich tun werde:
Ich kann einem japanischen alleinerziehendem Elternteil mit Kind Unterkunft bei mir geben. Es ist kalrt dort und ich kann nicht mitansehen wie Kinder leiden müssen. Meine Suche diesbezüglich im Netz ist erfolglos gewesen. Vielleicht helft ihr mir dabei?

_________________
http://www.youtube.com/watch?v=YFMla4TLU-A
 
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J.und.A.
Titel: Asyl für Japaner  BeitragVerfasst am: 17.03.2011, 23:51 Uhr
kennt sich aus


Anmeldung: 13. Dez 2009
Beiträge: 620

deine Idee finde ich toll...wenn der Platz bei mir vorhanden wäre, ist dies ein Projekt an dem ich mitwirken würde.

Schwierig ist sicher nicht das Angebot... allerdings wüsste ich nicht, wie die Leutz hierherkommen könnten. Da bei (des englischem nicht mächtig) die sprachbarriere dazu käme...tja , da wird des nix.... Japaner haben auch eine Mentalität (zwar von den Medien aufgebauscht), wo ich auch ein Scheitern darin sehe, dass diese bedauernswerten leute es nicht annehmen würden. der Stolz , denke ich.
 
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Teja
Titel: Asyl für Japaner  BeitragVerfasst am: 18.03.2011, 00:15 Uhr
kennt sich aus


Anmeldung: 05. Jan 2009
Beiträge: 917
Wohnort: Berlin
Der Stolz ist Nebensache wenn es ums Überleben geht, so denke ich.
Das auswärtige Amt hat grad eben, laut N-TV Ticker aller Japaner aufgefordert Tokio zu verlassen da die Kernschmelze nicht mehr aufzuhalten ist.
JETZT müssen wir zeigen wie sozial und menschlich wir sind. Das ist wirklich für die dort lebenden Menschen eine echte Katastrophe ungeahnten Ausmaßes. Allem bisherigem überlegen. Den Flug kann ich auch nicht bezahlen aber hab ich eine Proklamation ausgearbeitet, die an die Lufthansa geht. Die muß jetzt nur noch veröffentlicht werden.
Ich will helfen verdammte Scheiße noch einmal. Gerade diesem alten, intelligenten und vor allem so beherrschtem Volk. Das darf nicht untergehen, wir können soviel lernen. Wir müssen etwas tun, jeder für sich ein wenig ist in der Gesamtheit viel. Tokio und Umgebung hat 35 Mio Menschen. Jeder, der nicht hilft, ist ein Massenmörder.

Na gut, ich will den letzten Satz mal revidieren und ihn so nicht im Raum stehen lassen.
Entschuldigung!!!

_________________
http://www.youtube.com/watch?v=YFMla4TLU-A
 
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Teja
Titel: Asyl für Japaner  BeitragVerfasst am: 18.03.2011, 00:35 Uhr
kennt sich aus


Anmeldung: 05. Jan 2009
Beiträge: 917
Wohnort: Berlin
Die Welt wächst zusammen. Alle Menschen sind gleich egal welcher Konfession sie angehören. So heißt es. Wenn die Welt zusammenwachsen wird, dann jetzt. Mir brennt der Kopf, ich kann nicht schlafen. Ich denke an frierende weinende kleine Kinder denen ihr Umfeld und vielleicht die Eltern genommen wurden. Wie ihnen die Haut von den Knochen fällt weil sie verstrahlt werden und nicht wissen was mit ihnen passiert.
Ich habe lange überlegt ob ich das schreiben soll weil es so gräßlich ist. Mir platzt der Kopf.

_________________
http://www.youtube.com/watch?v=YFMla4TLU-A
 
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J.und.A.
Titel: Asyl für Japaner  BeitragVerfasst am: 18.03.2011, 07:50 Uhr
kennt sich aus


Anmeldung: 13. Dez 2009
Beiträge: 620

mit deiner Idee bist du nicht allein... ich habe gerade im Videotext gelesen, dass die Deutsch-Japanische Gesellschaft in Berlin geradezu mit Wohnraumangeboten überhäuft wird. Dort würden schon Listen zusammengestellt.

Melde dich doch mal dort!
 
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gila
Titel: Asyl für Japaner  BeitragVerfasst am: 18.03.2011, 15:01 Uhr
Profi


Anmeldung: 08. Okt 2008
Beiträge: 3476
Wohnort: Bayern
Meine Gedanken gingen auch schon in diese Richtung... Problem sind Bürokratie und Kosten.
Ich selber könnte finanziell niemand mit durchfüttern - und Asyl? Wir wissen ja wie das funktioniert...

Auch müssten wir eigentllich auch derartige Hilfeangebote schon längst für andere krisengebeutelte Menschen machen.
Nicht nur für die Japaner.
Ob Tsunami oder Atom - Terrorismus und Krieg haben die gleiche Wertigkeit, oder?
Überall sind Familien, Kinder, Unschuldige ...

Ich fühle mich ratlos, machtlos, irgendwie hilflos...

_________________
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Admin
Titel: Asyl für Japaner  BeitragVerfasst am: 19.03.2011, 22:34 Uhr
Site Admin


Anmeldung: 21. Mai 2008
Beiträge: 2642
Wohnort: Hamburg
Kann mich da nur Gila anschließen.

Allerdings kommt aus Japan wohl niemand mehr raus, da bereichern sich gerade die Fluggesellschaften auf Kosten der im Elend hungernden.
Über 5000,00Euro für ein Flugticket?
Das ist Kapitalismus in Vollendung. Einfach pervers!

Was ich vermisse, WO sind die deutschen Hilfsangebote?
150 Jahre Freundschaft mit Japan?
 
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Duncan
Titel: Asyl für Japaner  BeitragVerfasst am: 19.03.2011, 23:37 Uhr
Profi


Anmeldung: 23. Jan 2009
Beiträge: 3128
Wohnort: Kiel
Japaner grämen sich Hilfe anzunehmen. Und ich würd sagen, die habens immer noch nicht geschnallt, wie ernst die Lage ist. Die glauben, daß es alles bald wieder so sein wird wie vorher.
 
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gila
Titel: Re: Asyl für Japaner  BeitragVerfasst am: 21.03.2011, 09:24 Uhr
Profi


Anmeldung: 08. Okt 2008
Beiträge: 3476
Wohnort: Bayern
Ich finde die Überlegungen von Teja durchaus sehr lobenswert und sie gehen auch in die richtige Richtung.
Nun kommt aber mein ABER (was mit Teja und seinem Vorschlag nix zu tun hat) - sich jedoch daraus ergibt ...

Eine wahre WUCHT der Hilfsbereitschaft schwappt über die Lande für die Japaner. Keine Frage - die Situation ist Wahnsinn, unhaltbar, mehr als tragisch.

Mich hat letzte Woche ein Bericht im Radio total erschüttert, in dem es um die sogenannten "Amputees" geht, unschuldige Menschen, denen im Krieg in Sierra Leone von ihren Landsleuten und Schergen brutal Gliedmaßen abgehackt wurden, und die sehr, sehr schnell von der Weltgemeinschaft nach dem ersten "kollektiven Entsetzen" wahrhaft VERGESSEN worden sind und teilweise ohne jegliche Hilfe von außen ihr restliches Leben dahin vegetieren - wer sehr viel "Glück" hat, ergattert alle 2 Tage etwas zu essen ...

Es ist uns anscheinend ein "Leichtes", den Menschen Hilfe zuteil werden zu lassen, die uns "nahe" sind, kulturell, "wohlerzogen" - Japan ist momentan wirklich sehr spektakulär und entsetzlich - aber gilt das auch für die vielen anderen Menschen, die Ähnliches und SCHLIMMERES erleben und erleiden mussten? Warum gerät so Vieles so schnell in Vergessenheit?

26.Dezember 2004 Seebeben im Indischen Ozean mit etwa 230.000 Todesopfern. Dann Sumatra, Kaschmir, Java, Sichuan... die ständigen Kriege des 21. Jahrhunderts ...

Diese Erkenntnisse aus dem Bericht um diese Menschen in S.L. hat mich nochmal um einiges nachdenklicher und trauriger gemacht ...

_________________
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Admin
Titel:   BeitragVerfasst am: 22.03.2011, 16:49 Uhr
Site Admin


Anmeldung: 21. Mai 2008
Beiträge: 2642
Wohnort: Hamburg
Was da in Japan läuft ist eine Sauerei, eine Sauerei die wir hier ebenso erleben.

Einzig der Knall blieb bei uns bisher aus.

Und wie in Tschernobyl damals, so müssen wieder in Fukushima Menschen für einen Fehler Anderer ihre Gesundheit und Leben ruinieren.
Nichteinmal die führenden der Atomenergie-Behörde besuchen den Reaktor in Fukushima, erst recht nicht diejenigen die jahrelang mit den alten Reaktoren viel Geld verdienten.
Wozu denn auch, erst kassiert man die Dummen ab, dann lässt man die Dummen aufräumen.
Die einen sterben noch immer in Tschernobyl und aktuell in Fukushima, die anderen genießen mit exorbitanten Gehältern und Boni ihr Leben.

Warum müssen Betreiber von AKW nicht privat haften und vor Ort aufräumen?
Wir hätten dann gar keine AKW! Keiner wäre so dumm sich das anzutun!

Halten wir fest, Brunsbüttel entging bei einer Wasserstoffexplosion auch nur eine Handbreit einem ernsthafteren Störfall.
In Krümmel brennt ein Transformator nieder, die Notstromversorgung funktionierte zum Glück.
Etc.


Wäre eventuell in der Schaltzentrale während der Nachtschicht noch ein übermüdeter, desorientierter Trennungsvater mit dem Schreiben vom Jugendamt im Gepäck bezüglich Umgangsausschluss gesessen, hätte die Situationen auch eskalieren können.
Gerade gestern fiel direkt neben mir ein Arbeiter an einer Maschine um während wir uns unterhielten, ohne jedes Anzeichen von gesundheitlichen Problemen. Wir versuchten Ihn irgendwie am Leben zu halten, beim Eintreffen der Ärzte war er tot, konnte hoffentlich auch erfolgreich reanimiert werden.

Soll heißen, es sind nur Menschen zur Überwachung eingesetzt, die Fehler machen oder plötzlich sogar selber Hilfe brauchen können.

Unsere hoch gelobte Technik wird immer aufwändiger und undurchsichtiger, damit immer anfälliger, mehr Technik = mehr Ausfallgründe!

Da können selbst alle Kontrolle und sämtliche Unfallszenarien keine absolute Sicherheit bieten.

Kernbrennstäbe hören nun mal nicht eben auf zu heizen, nur weil jemand grad ein anderes Problem hat.
Sie brauchen auch abgeschaltet noch über Jahre gezielte Kühlung.

Über die NICHT vorhandenen Endlager brauchen wir jetzt nicht mal reden.

Und auf wessen Kosten geht das alles? Nur damit wir angeblich günstigen Atomstrom haben?

Günstig ist der Strom wohl nur für die die daran verdienen, rechnet man die Entsorgung auch der alten Kraftwerke mal richtig auf, wird auch dem Dümmsten klar auf welchen Rücken diese Milchmädchenrechnung aufgemacht wird.

Was haben unsere Kinder davon?

Außer dem strahlenden Müll?
 
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Teja
Titel:   BeitragVerfasst am: 22.03.2011, 18:11 Uhr
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Anmeldung: 05. Jan 2009
Beiträge: 917
Wohnort: Berlin
Ja klar. Dieses Problems sind wir uns (hoffentlich) alle bewußt. Und all das sind Argumente um aus der Kernenergie auszusteigen. Aber alle AKW´s sofort abschalten ist nicht machbar, auch vertragsrechtlich nicht. Also muß das mit Maß geschehen und zwar weltweit.

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