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der_papa
Titel: Weltkindertag  BeitragVerfasst am: 20.09.2010, 15:34 Uhr
kennt sich aus


Anmeldung: 25. Aug 2009
Beiträge: 299

es ist weltkindertag und alles was den experten einfällt ist dieses ereignis der bildung der kinder zu widmen. bildung anstatt elternliebe sollte der slogan dann wohl eigentlich heissen.

bildung in einem land in dem die regierenden selbst über kaum allgemeinbildung verfügen. eine bessere welt für kinder in einem land, in dem kinder so viel beachtung finden wie müll am strassenrand.

ich persönlich sage zum weltkindertag, kinder brauchen die liebe ihrer eltern. aus geliebten kindern werden auch anständige, gebildete menschen für die gesellschaft. aus kindern ohne elternliebe, kinder die im hasskrieg von trennungseltern untergehen... und zu bildung verdonnert werden, sind der tod der gesellschaft.

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gila
Titel: Weltkindertag  BeitragVerfasst am: 20.09.2010, 20:43 Uhr
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Anmeldung: 08. Okt 2008
Beiträge: 3476
Wohnort: Bayern
Aus Kindern mit Bildung werden wohl viel eher kritische, intelligente, wache und mündige Bürger als aus Kindern ohne Bildung.
Bildung kann man staatlich "verordnen", fördern, zum Thema machen, allen gleichermaßen zukommen lassen - Elternliebe nicht.

Aus Kindern mit Bildung werden vielleicht auch Erwachsene mit "Herzensbildung" - etwas, dass anscheinend im HEUTE nicht genug verbreitet ist - da hast du Recht

Natürlich BILDUNG, selbstverständlich BILDUNG... gerade in einem Land, wo den Regierenden ein Maß an Bildung in allen Bereichen fehlt...
gerade in einem Land, wo so viel zu verbessern wäre!

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der_papa
Titel: Weltkindertag  BeitragVerfasst am: 20.09.2010, 21:11 Uhr
kennt sich aus


Anmeldung: 25. Aug 2009
Beiträge: 299

bildung ist hier verordnet... und wozu hat es geführt?

ich sehe mich als vater in de pflicht meinem kind alles an bildung zu geben was ich kann. bildung liegt nicht in der hauptsache in der staatlichen verordnung, sondern in der familiären. was nutzt der schlauste mensch wenn er keine soziale bindungsfähigkeit hat? was nutzt der beste aufsatz und die schwierigsten mathematikaufgaben wenn man sich von einem fremden ins auto locken lässt?

bildung ist soviel mehr als 1+1 und nacherzählungen schreiben. bildung ist leben und leben ist bildung. bildung gibts nicht vor der playstation und auch nicht bei mcdonalds. bildung gibts im museum, in der natur und durch die erfahrung der eltern... in geschichten und in erlebnissen...

leider haben das viele eltern vergessen und der staat? von dem will ich so wenig bildung wie möglich!

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gila
Titel:   BeitragVerfasst am: 20.09.2010, 21:44 Uhr
Profi


Anmeldung: 08. Okt 2008
Beiträge: 3476
Wohnort: Bayern
Ich denke, da muss man differenzieren anstatt pauschal zu "poltern" Wink

Ein Kind, was sich in ein "Auto locken lässt" steht zum Beispiel am Anfang einer Bildung. Es hat sie noch nicht - also kann es hier auch nicht von nutzen sein.

Wenn kein Bildungsangebot (meinetwegen auch eine Portion "Gebot") vorhanden ist, kann auch in der besten Familie kaum eine Verpflichtung erfüllt werden, Bildung weiter zu geben. Für diese "Vorgängergeneration" der heutigen Bildungs-Zukünftler muss ja auch was an Grundlage vorhanden sein.
Sonst kann auch keiner dem Kind beibringen, sich soundso zu verhalten.

Ich vertrete sogar die Meinung, das 1. und wichtigste und häufigste Fach in der Schule sollte von Anfang an so was wie "Ethik" sein. Das könnte den Kindern viel in Punkto Sozialverhalten vermitteln - auch wenn welche dabei sind, denen dieses von Daheim fehlt.

Schreiben und Lesen lernen sie alle irgendwann mal in den Schulen - sich gegenüber anderen sozial verhalten, die Dinge des Lebens richtig einschätzen und ein "guter", wacher, kritischer und aufmerksamer Mensch zu werden, weniger ... wie man in den Schulen sehen kann. Confused

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der_papa
Titel:   BeitragVerfasst am: 21.09.2010, 09:13 Uhr
kennt sich aus


Anmeldung: 25. Aug 2009
Beiträge: 299

Zitat:
Ein Kind, was sich in ein "Auto locken lässt" steht zum Beispiel am Anfang einer Bildung. Es hat sie noch nicht - also kann es hier auch nicht von nutzen sein.


das passiert noch mit 10 jahre alten kindern, also ist hier definitiv ein versäumnis es dem kind nahe zu bringen! sicher hat das kind die bildung noch nicht und wessen aufgabe ist es dem kind diese zu vermitteln? du sprichst als wenn ein kind das von alleine begreifen müsste ohne das es ihm jemand beibringt.

Zitat:
Wenn kein Bildungsangebot (meinetwegen auch eine Portion "Gebot") vorhanden ist, kann auch in der besten Familie kaum eine Verpflichtung erfüllt werden, Bildung weiter zu geben. Für diese "Vorgängergeneration" der heutigen Bildungs-Zukünftler muss ja auch was an Grundlage vorhanden sein.
Sonst kann auch keiner dem Kind beibringen, sich soundso zu verhalten.


auch hier bin ich anderer meinung.
es geht nicht darum dem kind die relativitätstheorie beizubringen. es geht um alltägliches. eine gute nacht geschichte vorlesen kann schon mehr bildung enthalten als ein tag vor dem fernseher. zudem lernt das kind das es geliebt wird und seine soziale kompetenz steigt.
museen haben zum teil tage an denen man kostenlos hingehen kann. schadet es, wenn ein kind weiss welche tiere es in deutschland gibt?
einen globus gibts es für wenig geld an jeder ecke, sowas kann schon faszinierend sein wenn man die erde auf einmal vor seinen augen hat.
das kann jeder!
mir kann auch keiner erzählen, es sind alle vorgeschädigt und wissen nicht was soziale werte sind. ich sehe wie sehr sie interesse an ihren kindern haben... ab auf den spielplatz, Arxxxx auf die bank und MACH MAL.. erschreckend wie wenig eltern mit ihren kindern "spielen" können.

Zitat:
Ich vertrete sogar die Meinung, das 1. und wichtigste und häufigste Fach in der Schule sollte von Anfang an so was wie "Ethik" sein. Das könnte den Kindern viel in Punkto Sozialverhalten vermitteln - auch wenn welche dabei sind, denen dieses von Daheim fehlt.

Schreiben und Lesen lernen sie alle irgendwann mal in den Schulen - sich gegenüber anderen sozial verhalten, die Dinge des Lebens richtig einschätzen und ein "guter", wacher, kritischer und aufmerksamer Mensch zu werden, weniger ... wie man in den Schulen sehen kann.


hier muss ich meine volle zustimmung geben.
unsere gesellschaft verroht immer mehr. man nimmt kaum noch anteil am leben der anderen und auch das leid anderer ist einem egal.
ursache sind keine killerspiele wie uns die politik gern erzählen will, sondern mangelnde soziale kompetenz der menschen. und diese bildet sich im kindesalter.

das mit dem schulfach ethik finde ich hervorragend. nur ein problem gibt es, wer soll es lehren? die unmotivierten lehrer?

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stern080972
Titel:   BeitragVerfasst am: 22.09.2010, 00:55 Uhr
Profi


Anmeldung: 12. Nov 2008
Beiträge: 1038
Wohnort: Bananenhauptstadt Berlin
Oh hört auf mit dem Fach Ethik - ich habe mir die Unterlagen angesehen, was im Fach Ethik vermittelt wird. Ideal Gedanken Papa - nur damit liegst Du weit entfernt, was da auf dem Lehrplan steht. Für mich ist das, was da mein Sohn erklärt bekommt, nicht mal der Dreck wert und den Fingernägel eines Bauarbeiters. Sozialverhalten - das ist nicht mal im Ansatz ein Punkt ...

@Gila - ich muss Dir recht geben, das Thema Bildungsangebot ist ein wichtiges Thema, was aber zu gern vernachlässigt wird.

Was nützt es meinem Kind, für das Leben "vorbereitet" zu sein, um eine Lehre zu machen oder halt zu studieren, wenn es nicht mehr brauch als Liebe und eine Gute nacht geschichte - diese Punkte gehören zusätzlich dazu. Das primäre ist die Bildung. Und hat mein Kind eben keinen Bock auf den Globus, selbst wnen ich noch so cviel erzähle oder mich bemühe, stehe ich trotz allem guten Willen in Regen. Der Weltkindertag - zumindestens der Slogan hier in Berlin - ging nicht nur um Bildung, wie auch glaub ich in Dresden wars - sondern um Respekt vor Kindern. Achtung der Kinderrechte - u.a. im weitesten Sinne das Recht auf Muttern UND Vatern.

...vorgeschädigt und wissen nicht was soziale Werte sind ... na wo werden den soziale Werte hochgehalten, reicht es wirklich diese nur in der Familie zu haben und das kind geht raus und kommt heim mit einer gebrochenen Nase, weil es eben im Rahmen der sozialen Werte sich schlagen lies, als sich zu wehren? So einfach Papa, wie Du es Dir hier machst ist es nicht ... außer Du wohnst in einem Dorf. Ich habe beides im Vergleich und ganz gravierend. Aus der 1000 SeelenGemeinde nach Berlin ... und es ist anders.

Dem letzten Absatz ist nichts hinzuzufügen, weil solang wie in der Schule nicht darauf geachtet wird, das Kinder untereinander sihc achten und Lehrer wegschauen, brauch man sich über nciths zu wundern....
 
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der_papa
Titel:   BeitragVerfasst am: 22.09.2010, 10:42 Uhr
kennt sich aus


Anmeldung: 25. Aug 2009
Beiträge: 299

ich kenne kein schulfach das ethik heisst. hier gibt es nur eines das sich werte und normen nennt (könnte man frei auch so übersetzen) allerdings ist das ein ausgleichsfach für religion, wenn die kinder keinen religionsunterricht erteilt bekommen sollen. war wohl ursprünglich für kinder mit migrationshintergrund gedacht die einfach keine christen sind. in dieser schicht werte und normen zu lehren hat sich wohl aber als aussichtslos herausgestellt. in meiner schulzeit hatten dann mehr als 2/3 der kinder selbst werte und normen gewählt. da haben wir dann was über islam etc. durchgenommen. im prinzip also religionsunterricht einer anderen sektengruppe. schliesslich bin ich nicht mehr hingegangen, habe mich schon früh von gelaubensgemeinschaften frei gemacht.

mir würden da gleich eine menge dinge einfallen die man auch gerade kleinen kindern ab der ersten klasse in diesem unterricht mit auf den weg geben könnte!

das bildungsangebot ist doch da? nur es beinhaltet ganz einfach was falsches. es hat sich herausgestellt, das gerade kinder praktisch wesentlich besser lernen als theoretisch. und was finde ich in der schule vor? bücher bücher bücher... hefte, klassenraum, neonröhren, tafel... also nur theorie. dabei kann man selbst deutsch oder mathe an praxisbeispielen mit einfachsten mittel unterrichten. WENN MAN ABER NICHT SO FAUL WÄR ALS LEHRER!?

wieso hat dein kind keinen bock auf einen globus? ich schaue mit meinem sohn dokus über andere länder. und hinterher zeig ich ihm auf dem globus wo wir sind, wo dieses land liegt. das interessiert, weil er damit einen bezug zu der kleinen kugel und den bildern er gesehen hat herstellt. manche können zwar damit nichts anfangen, aber nur ein globus oder eine weltkarte ist für kinder wohl einfach zu trocken.
liebe und zuneigung, sowie soziale kompetenz kommt aus der familie. das fehlt heute zu oft, das ergebnis sind menschen die mit theoretischem wissen und mangelnder sozialer kompetenz die gesellschaft belasten. manche laufen gar amok durch fehlende eigene werte oder in den wahnsinn getrieben durch andere denen diese werte fehlen. in der schule bekommen die kinder ein rohwissen, einen festgelegten standart (der zugegebener maße schlecht festgelegt ist) ich als vater erweitere und verfeinere diesen standart. das sehe ich als meine aufgabe an. macht man das als eltern nicht, hat man eben nur einen standartmenschen der erwachsen noch viel zu lernen hat. und soziale bindungsfähigkeit und gemeinschaftssinn lernen erwachsene nicht mehr wie man heute sieht. das sind also dinge, die nicht wiedergut zu machen sind!

dein beispiel hinkt doch, wenn die anderen kinder die soziale stabilität haben, gibt es keine gebrochenen nasen. denn auch diese kinder tragen diese stabilität nach aussen im umgang mit anderen. dein beispiel gibt es nur weil diese kinder vernachlässigt werden. ich hatte eine stabile kindheit und eine starke familie. ich wäre nie auf die idee gekommen jemanden zu verprügeln. das machen kinder die keine soziale bindung haben. und ich bin in einer landeshauptstadt aufgewachsen.
und weshalb sollte sich jemand nicht wehren der sozial gefestigt ist? der weiss was recht und unrecht ist? im gegenteil, solche menschen ergreifen die initiative und zeigen zivilcourage. nur weil ich keinen verprügelt habe weil mir seine nase nicht gepasst hat, heisst es nicht das ich mich nicht schonmal gegen jemanden mit körperlicher gewalt verteidigt habe.

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Admin
Titel:   BeitragVerfasst am: 22.09.2010, 18:50 Uhr
Site Admin


Anmeldung: 21. Mai 2008
Beiträge: 2642
Wohnort: Hamburg
Bildung?

Wir haben ein System in dem Bildung als Vorwand dient.
Realität sind Halbtagsjobber mit vollen Gehalt so genannte Lehrer, noch vor den Schülern haben die meisten die Schule verlassen wenn die Pausenklingel das letzte Mal klingelt..
Kuschelpädagogig mit stets sich ändernden Anforderungen, nach unten angepasste Anforderungen, um mit Schulabschlüssen im Wettstreit länderübergreifend besser da zu stehen.
Stundenausfälle gar nicht näher genannt..
Es gäbe einiges auf zu räumen, insbesondere in den Bildungsministerien.

Bildung findet zunehmend im Elternhaus statt, und weniger in der Schule.
 
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der_papa
Titel:   BeitragVerfasst am: 23.09.2010, 18:45 Uhr
kennt sich aus


Anmeldung: 25. Aug 2009
Beiträge: 299

Zitat:
Bildung findet zunehmend im Elternhaus statt, und weniger in der Schule.


leider falsch, denn auch da findet sie nicht mehr stadt, da die meisten eltern sich auf die schule verlassen... und das reicht eben nicht. hat es noch nie und heute erst recht nicht. somit bleibt bildung bei den meisten komplett auf der strecke!

was deine ansicht über lehrer angeht kann ich nur zustimmen. die teile ich seit meiner schulzeit. habe auch nie davor zurück geschreckt es den lehrer zu sagen was ich von ihnen halte.
nun ist mein kleiner in der schule und ich sehe, das grauen ist viel schlimmer geworden. nun schaffen es die lehrer nicht mal mehr die sachen zu kontrollieren die in der schule gemacht werden. das soll ich als elternteil nun zuhause für dir überarbeiteten lehrer übernehmen...
bin ma gespannt wann er mit der ersten klassenarbeit ankommt die ich dann zuhause nach feierabend korrigieren soll...

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