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Titel: Erfurt: Totes Baby in Tiefkühltruhe entdeckt  BeitragVerfasst am: 28.05.2009, 09:17 Uhr
kennt sich aus


Anmeldung: 21. Jul 2008
Beiträge: 347

Mutter unter Verdacht Erfurt: Totes Baby in Tiefkühltruhe entdeckt
Obduktion soll Aufschluss über die genauen Todesumstände geben


Horror-Fund in Erfurt: In der Tiefkühltruhe einer Wohnung ist ein totes Baby entdeckt worden. Dringend tatverdächtig: Die Mutter (37) des toten Jungen.


Laut Staatsanwaltschaft in Erfurt wurde die Russin bereits vernommen, Details wollte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Hannes Grünseisen, „aus ermittlungstaktischen Gründen“ nicht nennen. Der Ermittlungserfolg könnte dadurch gefährdet werden.

Die Angaben der Frau müssten nun überprüft werden. Dazu sei auch eine Obduktion des Babys nötig. Die Leiche könne wegen ihres gefrorenen Zustands aber erst am Donnerstag untersucht werden.

Der Ex-Freund des toten Jungen soll die Leiche gefunden haben, als er die Wohnung ausräumte, weil er die Miete für die Frau nicht mehr bezahlen wollte, berichtet die Nachrichtenagentur ddp.


Der Mann sagte inzwischen aus, dass er von der Schwangerschaft nichts gewusst habe. Die Frau hatte das Baby offenbar allein zur Welt gebracht.

Thüringens Sozialministerin Christine Lieberknecht (CDU) sprach von einem „entsetzlichen und schrecklichen Verbrechen“.

Nach Erkenntnissen des Sozialministeriums hält sich die verdächtige Russin illegal in Deutschland auf. Deshalb sei eine Hilfe der zuständigen Behörden unmöglich gewesen, sagte ein Sprecher. Der Fall zeige, dass trotz aller Hilfsangebote ein absoluter Schutz von Neugeborenen nicht möglich sei, sagte Leiberknecht.

Die Landtagsfraktion der Linken forderte „umfassende Aufklärung“.

Es stelle sich die Frage, ob Hilfsmaßnahmen Eltern in schwierigen Lebenssituationen wirklich erreichten, sagte Fraktionsvize Margit Jung. Hilfen müssten auch anonym in Anspruch genommen werden können. Vorbeugende Maßnahmen gingen offenbar an Menschen ohne regulären Aufenthalt vorbei.

Laut Staatsanwaltschaft ist zur Zeit kein Haftantrag gegen die Frau möglich. Bevor das Obduktionsergebnis feststehe, könne nicht gesagt werden, ob das Baby einem Verbrechen zum Opfer gefallen oder ob es bereits tot war, als es in die Kühltruhe gelegt wurde.

Der Fall erinnert an einen Schreckensfund in Erfurt im April 2007.

Damals hatte ein 15-Jähriger die Leichen von zwei Babys in einem Tiefkühlfach der elterlichen Wohnung entdeckt. Die Mutter des Jungen gestand später, die Kinder 2002 und 2004 zur Welt gebracht zu haben. Dabei seien sie gestorben. Eine Schutzbehauptung, wie das Landgericht Erfurt während des Prozesses im November 2007 feststellte. Urteil: zwölf Jahre Haft wegen zweifachen Totschlags.

Im Mai 2008 hatte ein 18-jähriger Sohn im Sauerland in der Tiefkühltruhe der Eltern die Baby-Leichen von drei Geschwistern entdeckt. Das Landgericht Siegen verurteilte die Mutter im Dezember 2008 zu vier Jahren und drei Monaten Gefängnis.



Quelle:Bild
 
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