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Melody
Titel: Alimentepreller handeln unsolidarisch  BeitragVerfasst am: 09.01.2011, 12:09 Uhr
kennt sich aus


Anmeldung: 20. Sep 2009
Beiträge: 287
Wohnort: Nermberch
Sagt Frau Haderthauer.
Ich persönlich bin ja der Meinung, dass Väter, die den Unterhalt nicht bezahlen, Arbeitsplätze ermöglichen. Für faule unfähige Jugendamtsmitarbeiter, bzw in Bayern macht das ja das Finanzamt. Natürlich kein Wort davon, dass viele den Unterhalt nicht zahlen, weil es keinen Umgang gibt. Ach ja, und im Focus werden eh keine Negativkommentare abgedruckt, sag ich gleich vorher.
http://www.focus.de/politik/deutschland/christine-haderthauer-alimentepreller-handeln-unsolidarisch_aid_588349.html
Zitat:
Christine Haderthauer
„Alimentepreller handeln unsolidarisch“
Sonntag 09.01.2011, 11:30 · von FOCUS-Korrespondentin Ulrike Plewnia
dapd Die bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) Väter, die ihren Kindern keinen Unterhalt zahlen, handeln nach Ansicht der bayerischen Familienministerin Christine Haderthauer unsolidarisch. Im FOCUS-Interview kritisiert die CSU-Ministerin den laxen Umgang mit den Unterhaltsprellern.
Jedes Jahr springt Vater Staat für knapp 500 000 Kinder mit Unterhaltsleistungen ein, weil die echten Papas nicht zahlen können oder wollen. Die Kosten für den Unterhaltsvorschuss belaufen sich laut FOCUS-Informationen für das Jahr 2009 auf rund 819 Millionen Euro.

FOCUS: Frau Haderthauer, ein Kollege von Ihnen in Brandenburg zahlte für seine uneheliche Tochter jahrelang keine Alimente. Die frühere Geliebte des zurückgetretenen Innenministers Rainer Speer bezog für das Kind mehrere Jahre Unterhaltsvorschuss. Wird der Staat allzu leichtfertig in Anspruch genommen?

Christine Haderthauer: Diese Tendenz macht mir Sorge. Die Tatsache, dass der Staat hier mit dem Unterhaltsvorschuss einspringt, darf nicht in negativer Weise bewusstseinsbildend wirken, so dass dann die Hemmschwelle sinkt, keinen Unterhalt zu zahlen. Jedem muss klar sein: Wer sich vorsätzlich seiner Verantwortung entzieht, begeht eine Straftat.

FOCUS: Wenn es sich um bewusste Unterhaltsverweigerung handelt, müsste es zu einer Anzeige kommen. Das geschieht aber nur selten. Wie erklären Sie sich das?

Haderthauer: Diese Konflikte spielen sich ja in einem sehr sensiblen Bereich ab. Aus meiner anwaltlichen Tätigkeit weiß ich, dass alles was die getrennten Eltern tun, ungefiltert auf die Kinder durchschlägt. Gerade die Unterhaltzahlung ist da ein beliebtes Machtmittel im Rosenkrieg – mit fatalen Folgen. Und weil gerade Mütter wissen, dass die Kinder immer mitleiden, scheuen sich viele eben auch, bei Verletzung der Unterhaltspflicht Anzeige zu erstatten. Sie fürchten, dass das Kind dafür mit väterlichem Liebesentzug bestraft würde.

FOCUS: Ist das nicht eine falsche Rücksicht, für die der Steuerzahler aufkommen soll?

Haderthauer: Ich sehe die Gefahr, dass die Solidarität der Gesellschaft überstrapaziert wird. Jeder hat zunächst die Verantwortung, selbst den Unterhalt seiner Kinder sicherzustellen oder beizutreiben. Einfach den leichteren Weg zu Lasten der Allgemeinheit zu gehen, ist unsolidarisch und geht letztendlich auf Kosten derer, die unsere Hilfe wirklich brauchen.

FOCUS: Muss Rainer Speer mit einer Strafanzeige rechnen?

Haderthauer: Diesen Fall kann ich nicht beurteilen. Unabhängig davon gilt: Es gibt keinen Grund warum die Verletzung der Unterhaltspflicht als Kavaliersdelikt behandeln werden sollte Ich sage klipp und klar: Es handelt sich um Betrug zu Lasten des eigenen Kindes, für dessen Folgen letztlich der Steuerzahler einspringen muss. Außerdem kommt für das Kind erschwerend hinzu, dass der Staat nur eine begrenzte Zeit und mit einem Mindestbetrag einspringt.

FOCUS: Plädieren Sie für höhere Strafen, wenn so dreist individuelle Verantwortung an den Staat delegiert wird?

Haderthauer: Die Gesetze sind hier eindeutig und es gibt auch entsprechende Verurteilungen. Leider ermitteln die Verfolgungsbehörden hier oft nicht mit der gleichen Intensität wie bei klassischen Vermögensdelikten.

FOCUS: Inwiefern? Wie erklären Sie sich den laxen Umgang? Oft setzen die Länder ja auch nicht allzu viel Energie daran, das verauslagte Geld zurückzuholen.

Haderthauer: Ich finde, der Steuerzahler hat einen Anspruch darauf, dass der von ihm verauslagte Vorschuss zurückgeholt wird. Deshalb haben wir das in Bayern so organisiert, dass die Eintreibung nicht von den Jugendämtern, sondern von Spezialisten in den Finanzämtern betrieben wird. Deshalb haben wir mit Abstand die höchste Rückholquote. Aber natürlich haben wir auch viele Väter, zum Beispiel Arbeitslose, die sich das Geld nicht abknapsen können. Da sind die Kosten für die öffentliche Hand durch unzählige Mahnbescheide und Vollstreckungsbefehle höher, als das, was dort zu holen wäre.

FOCUS: Ist die Zahlungsverweigerung von Vätern gesellschaftlich akzeptiert?
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Haderthauer: Das ist ein überwiegend männliches Delikt, Ich wette, dass kaum eine Mutter ihr Kind um den Unterhalt prellen würde. Im Gegensatz zu Frauen erleben Väter in unserer Kultur auch keinen großen Ansehensverlust, wenn sie sich am Wochenende für das Fußballspiel statt den Kindergeburtstag entscheiden. Familienverantwortung gilt bei uns als weibliche Aufgabe. Das trägt dazu bei, dass Väter ihre Unterhaltspflichten nicht ganz so ernst nehmen. So mancher Gutverdiener stilisiert sich zum armen, ausgebeuteten Unterhaltsschuldner – und der wird dann eher bedauert als kritisiert.

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KINDER DEN ANDEREN ZU STEHLEN IST KEINE RECHTSHANDLUNG, ES IST EINE KRIEGSHANDLUNG
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Melody
Titel:   BeitragVerfasst am: 10.01.2011, 18:27 Uhr
kennt sich aus


Anmeldung: 20. Sep 2009
Beiträge: 287
Wohnort: Nermberch
ok Leute, offenbar lassen sie dieses Mal *staun* tatsächlich auch negative Kommentare zu, ich staune nur noch.
Liebe Grüße Karin

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Admin
Titel:   BeitragVerfasst am: 13.01.2011, 17:51 Uhr
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Anmeldung: 21. Mai 2008
Beiträge: 2642
Wohnort: Hamburg
Zitat:
Christine Haderthauer
„Alimentepreller handeln unsolidarisch“

Väter, die ihren Kindern keinen Unterhalt zahlen,


Scheinbar sehr klein und überschaubar die rosa rote Welt der Christine Haderthauer.
Da ist kein Platz für Väter die ihre Kinder betreuen?
Und natürlich schon gar nicht für Mütter die Unterhalspflichtig sind?

Aus welchen Jahrhundert solche einseitigen Ansichten stammen bleibt allerdings offen..
 
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stern080972
Titel:   BeitragVerfasst am: 14.01.2011, 14:12 Uhr
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Beiträge: 1038
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lese ich das richtig ... lebt diese Dame in Bayern ....
 
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