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Melody
Titel: werden Männer in Deutschland benachteiligt?  BeitragVerfasst am: 14.11.2010, 12:09 Uhr
kennt sich aus


Anmeldung: 20. Sep 2009
Beiträge: 287
Wohnort: Nermberch
Ich finds gut, dass sich endlich einmal etwas tut, wie heißt es so schön, die Revolution frisst ihre Kinder, viele Frauen haben inzwischen den Feminismus satt, von den Männern ganz zu schweigen, immer mehr Frauen erkennen inzwischen, dass man eine evtl einmal bestandene Ungerechtigkeit durch mindestens doppeltes Unrecht ersetzt hat!
Mein Gatterich sagt immer, mit uns ist die Gleichberechtigung in unser Viertel eingezogen Wink seitdem ich den Rasen mähe und grille, sehen wir immer mehr Nachbarinnen mähen *g* und ich hab weder ein Problem damit, mal Wasser und Öl nachzufüllen, oder mal schnell ein Regal zusammen zu bauen Smile Dafür schmeisst mein Männe auch mal den Herd an, wenn ich krank bin, oder geht mal einkaufen Smile Partnerschaft und Fairness ist gefragt, nicht einseitige Bevorzugung eines Geschlechtes!
http://www.focus.de/magazin/debatte/tid-20431/focus-leserdebatte-werden-maenner-in-deutschland-benachteiligt_aid_571780.html
Zitat:
Die Politik diskutiert eine Frauenquote für Spitzenjobs, um die Gleichberechtigung zu erzwingen. Doch haben Frauen nicht längst in vielen Bereichen die Männer überholt?
Die EU-Kommissarin Viviane Reding hat eine Mission. Sie möchte die Gleichberechtigung von Frauen endgültig verwirklichen. Erreichen will die Politikerin aus Luxemburg, in der EU für Justiz, Grundrechte und Bürgerschaft verantwortlich, dieses Ziel über eine Quote. Die 56-Jährige zielt dabei nach ganz oben. Die Aufsichtsräte der europäischen Unternehmen müssten bis zum Jahr 2015 zu 30 Prozent aus Frauen bestehen, im Jahr 2020 sollen es dann 40 Prozent sein. Schon arbeiten Politiker in Berlin daran, diese Vorgaben in ein Gesetz zu gießen – ungeachtet aller Proteste aus der Wirtschaft, es gebe überhaupt nicht so viele qualifizierte Bewerberinnen.

Noch etwas lassen die Quoten-Anhänger außer Acht: Die Frage, ob überhaupt so viele Frauen einen Spitzenjob wollen. Amerikanischen Untersuchungen zufolge lehnen 60 Prozent entsprechend qualifizierter Frauen eine Beförderung ab. Sie ziehen es vor, ihr Leben flexibler gestalten oder mit sozialen Zielen in Einklang bringen zu können. Doch die Botschaft ist klar: Frauen sind benachteiligt und dagegen muss die Politik mit aller Macht vorgehen. Aber entspricht dieser Vorwurf überhaupt noch den Tatsachen? Ist es nicht eher so, dass in vielen Bereichen unserer Gesellschaft längst die Männer schlechter gestellt sind und Frauen sie überholt haben?


Jungen sind die Verlierer in der Schule
Wer wie die EU-Kommissarin mit den Ungleichheiten an der Spitze der sozialen Pyramide argumentiert, sollte vielleicht auch einmal einen Blick ans untere Ende werfen. Da zeigt sich ein ganz anderes Bild: Männer sind beispielsweise deutlich öfter arbeitslos oder auf Sozialhilfe angewiesen als Frauen. So hatten im März dieses Jahres 3,1 Millionen Männer keinen Job. Bei den Frauen waren es 2,5 Millionen. Ganz eklatant zeigt sich der Geschlechter-Unterschied auf dem Arbeitsmarkt bei den unter 25-Jährigen. Fast zwei Drittel der jungen Arbeitslosen sind männlich.

Warum junge Männer auf der Suche nach einem Job so schlecht abschneiden, hat einen Grund: ihre Benachteiligung in der Schule. „Jungen sind die Verlierer im deutschen Bildungssystem“, konstatiert der Präsident der Universität Hamburg, Dieter Lenzen. Schüler, das ergaben Untersuchungen, erhalten selbst bei gleichen Leistungen schlechtere Noten als Schülerinnen. Sie müssen mehr leisten, um eine Empfehlung aufs Gymnasium zu erhalten, und sie werden deutlich häufiger aus dem Regelschulbetrieb aussortiert als Mädchen. Nur noch 46 Prozent der Gymnasiasten sind männlich, obwohl immer noch mehr Jungen als Mädchen die Grundschulen besuchen. Dagegen beläuft sich an Förderschulen der Jungenanteil auf weit über 60 Prozent. Bei den Schulabgängern ohne Abschluss beträgt er ebenfalls über 60 Prozent. Der Dortmunder Bildungsforscher Wilfried Bos erklärt dazu: „Männer sind nicht per se dümmer. Wir werden nur nicht so gefördert.“

_________________
Si vis amari, ama! (Seneca)
KINDER DEN ANDEREN ZU STEHLEN IST KEINE RECHTSHANDLUNG, ES IST EINE KRIEGSHANDLUNG
(Olivier Karrer, CEED)
 
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Admin
Titel: werden Männer in Deutschland benachteiligt?  BeitragVerfasst am: 14.11.2010, 22:08 Uhr
Site Admin


Anmeldung: 21. Mai 2008
Beiträge: 2642
Wohnort: Hamburg
Da möchte ein Fossil der Feministinnen noch mal etwas bewegen, ohne zu überzeugen.
Wie kann eine Quote denn den Sachverstand sicherstellen?
Nicht jeder technische Zusammenhang ist für Frauen "interessant", so kann es sehr schwierig sein überhaupt Frauen zu finden die auch nur annähernd für eine Führungsposition geeignet sind.
Zumal es schon schwierig genug ist überhaupt Männer mit Sachverstand zu finden.
Denn machen wir uns nichts vor, die meisten Aufsichtsräte haben von dem Unternehmen was sie führen KEINE Ahnung.
Mich freut es immer wieder, wenn ich Unternehmen sehe die Millionen versenken in Technologien die das Unternehmen gar nicht braucht, aber die Mitarbeiter die wichtigen Arbeitsschritte wie in der Steinzeit ausführen.
Ob es da eine Frauenquote besser hin bekommt?

Jeder sollte offen sein für alles, aber bitte nur das tun was ihm liegt. Ein "Zwang" der Gesellschaft insbesondere die Zwänge die Frauen schon den Mädchen auferlegen (Girlsday ,etc.) sind da nur kontraproduktiv.
Im Ergebnis gibt es viele Frauen die unglücklich sind, die ihren Männerberuf aufgeben, die ihren überzogenen, gesellschaftlichen Anforderungen nach Karriere und Familie erlegen.
Interessant, das dies insbesondere Frauen von anderen Frauen erwarten die in ihrem Leben meist selber gescheitert sind.

Da find ich die Einstellung von Melody schon angebrachter, einfach das tun was man möchte.

Gruß Michael
 
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der_papa
Titel: werden Männer in Deutschland benachteiligt?  BeitragVerfasst am: 15.11.2010, 14:55 Uhr
kennt sich aus


Anmeldung: 25. Aug 2009
Beiträge: 299

irgendwas ist ja immer... was nicht passt.

frau und mann sind ja nicht gleich, also können sie auch nicht in allen lebenslagen das gleiche tun. frauen eigenen sich eben für gewisse dinge nicht wirklich, genau wie männer sich für andere dinge nicht eignen. oder sollen männer im zuge der gleichberechtigung schwanger werden? und frauen nun den samen spenden?

alles was mit einem zwang auferlegt wird ist schlecht.
was zum beispiel eine frauenquote bei der feuerwehr soll wissen die bürokraten selbst nicht. klar kann eine frau auch feuerwehrtechnischen dienst machen. aber wird sie je so leistungsfähig sein wie ein mann? schwere gerätschaften tragen, kostitution? bei gleicher eignung werden frauen bevorzugt eingestellt. DAS ist schon im wortlaut eine diskriminierung. davon abgesehen dass in manchen berufsfeldern einfach keine gleiche eignung vorliegt. und beispielsweise bei frauen in tests zur sportlichen eignung weniger gefordert wird als von männern. da kann doch keine gleiche eignung vorliegen?

sicher soll jeder tun was er möchte.. warum auch nicht?

_________________
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