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der_papa
Titel: Ein Vater klagt an: Nach Babyurlaub war der Job weg  BeitragVerfasst am: 25.10.2010, 10:02 Uhr
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Anmeldung: 25. Aug 2009
Beiträge: 299

Zitat:
Das Familienministerium wirbt dafür, dass auch Männer in Elternzeit gehen. Jens L. (43) wollte ein besonders guter Vater sein und kümmerte sich ein Jahr lang um Töchterchen Lotte (1) und Söhnchen Jurek (2), Tag und Nacht.

Seit Januar 2007 können Mütter und Väter Elternzeit nehmen, um ihr Kind zu betreuen – bis zum dritten Geburtstag des Kindes.

Jetzt kam er zurück an seinen Arbeitsplatz beim Computerriesen Dell in Halle (Sachsen-Anhalt). DOCH SEIN JOB WAR NACH DEM BABY-URLAUB NICHT MEHR DA!

Der Familienvater: „Ich kam am 1. September ins Büro. Da saß plötzlich ein Neuer. Er hatte gerade seinen ersten Tag bei uns.“

Jens L. fragte beim Chef nach. „Mir wurde gesagt, man habe ja nicht so lange auf mich warten können. Ich sollte eine andere Position mit 20 Prozent weniger Gehalt und ohne Personalverantwortung übernehmen. Mit dem Betriebsrat sei schon alles abgesprochen. Eine Frechheit!“

Der Diplom-Ingenieur war bis zur Elternzeit Teamleiter, hatte beste Noten in einem firmeninternen Bewertungssystem erhalten.

Er verklagte Dell, diese Woche soll das Arbeitsgericht entscheiden.

Jens L.: „Ich wollte mir das einfach nicht gefallen lassen. In meinem Team habe ich werdende Väter immer ermuntert, Elternzeit zu nehmen. Von mehreren Frauen im Unternehmen weiß ich aber auch, dass sie nach der Elternzeit nicht ihre alten Arbeitsstellen zurückbekommen haben ...“

Bereut hat der Doppelpapa seine Entscheidung trotzdem nie. Lotte und Jurek sind richtige „Papa-Kinder“ geworden. Jens L.: „Ich kann allen Männern nur Mut machen, genauso zu handeln.“

BILD fragte bei Dell nach.

Personal-Manager Manuel Seyffert: „Allein in unserer Niederlassung haben in den vergangenen zwei Jahren 20 Väter von dem Angebot Gebrauch gemacht. Nach der Rückkehr wird, je nach den betrieblichen Erfordernissen, der identische oder ein gleichwertiger Arbeitsplatz angeboten.“

Ob Jens L. seinen alten Arbeitsplatz zurückbekommt, muss jetzt das Gericht klären.

QUELLE: bild.de


ich kann aus eigener erfahrung nur eines sagen. ich stimme dem guten mann zu wenn er sagt er hat es nicht bereut aber mut machen würde ich niemandem. ich weiss wie es ist wenn man nach der elternzeit als vater zurück in den job will. das ist eigentlich fast der gleiche status wie langzeitarbeitslos. man stinkt wie ein fisch für den arbeitgeber und die meinung männer bleiben nicht beim kind tut ihr übriges! aber interessant das dieses thema mal durch die medien geht, der blöden von der leyer hat das auch noch niemand gesagt... bzw. sie würde es wohl eh nicht schnallen.

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stern080972
Titel: Ein Vater klagt an: Nach Babyurlaub war der Job weg  BeitragVerfasst am: 25.10.2010, 21:31 Uhr
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Beiträge: 1038
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Jetzt wird doch ein altes grundlegendes Problem ENDLICH in Augenschein genommen. Gut war die Leyen für die Papazeit - blind soll sie sein, weil nun Väter das gleiche wie eine Mutter nach Elternzeit im Job erleben. Die Ironie der Sache daran - lt. Gesetz gilt ja wohl ein gleichwertiger Job. Frauen ging es seit jeher so und da - entschuldigung der Ironie - keiner gekräht. Frau sollte dies fressen, wenn sie schon die Frechheit hatte, nicht 20 Jahre hinterm Herd zu stehen. Klingt zwar hart - aber Realität ....
 
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der_papa
Titel:   BeitragVerfasst am: 25.10.2010, 22:34 Uhr
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Beiträge: 299

is klar bei 70% müttern unter 20 die nicht mal ihre schule fertig haben Wink

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stern080972
Titel:   BeitragVerfasst am: 26.10.2010, 13:20 Uhr
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Beiträge: 1038
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Tja, wenn Du Papa wieder mal nur EINE Teilgruppe bedienst, tut es mir leid. Es gibt auch andere Zahlen ... wobei über diese Antwort von Dir wundere ich mich nicht. Du vergisst leider die Gruppe von Akademikern oder normalen Arbeiterinnen und Angestellten ...

Meine Altersgruppe - die noch gut regulär Kinder bekommen kann UND wo die Ziffer - schätz mal bei gut 95% liegt im ehemaligen Ostgebiet stimmt Deine Aussage wie immer nicht. Und sind wir ehrlich - er ist Dipl-ing. und meiner einer zu der Zeit damals Betriebswirt ... warum sollte es dem besser gehen wie mir? Gut - was das betrifft, bin ich recht emotionslos ... gleiches mit gleichen stand schon der Bibel nicht, also doch eine weitere Part, das das System reformiert wird.
 
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der_papa
Titel:   BeitragVerfasst am: 26.10.2010, 16:13 Uhr
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Beiträge: 299

stimmt hier ist vieles emotionslos, nur wenns um sowas geht, dann kommen die emos schneller als man gucken kann.

meine aussage war natürlich nicht 100%ig ernst gemeint. leider haben deine emotionen dir das wohl vorgegaukelt. Smile aber ich nehms dir nicht übel. weshalb im osten (warum das auch immer ehemaliges ostgebiet sein soll, meines wissens nach liegt der osten deutschlands auch immer noch in ostdeutschland) 95% der mütter über 20 und in arbeit sein sollen - oder auch noch alles akademiker - erschliesst sich mir jetzt nicht. und ich sage mal, glaub ich nicht.

nun nochmal zum thema, WARUM soll es bei vätern anders sein als bei frauen... nun mal überlegen. bis vor ein paar jahren DURFTEN väter das nicht mal machen. nun wurde uns von der politik gerade zu aufgedrängt in elternzeit zu gehen und den job ruhen zu lassen. aufgrund der verhältnisse ist es immernoch so, dass viele väter durch ihre arbeit ernährer der familie sind. auch wenn die feministische welt das gern anders sieht. was also tun wenn vater nicht wieder in den job kann? und nochwas, dies ist relativ neu für väter. also ist nicht allgemein bekannt das es so endet...
während dein argument ist, das es bei müttern schon seit jeher so ist. dann muss ich mich doch fragen, wieso macht es dann eine mutter wenn es bekannt ist das sie danach keinen job mehr hat? weiter muss man sehen, wie lange bleibt denn überhaupt jemand in elternzeit? die väter ja meist nicht so lange... mütter geben sich schon gern mal die vollen drei jahre. die welt ist im wandel und in drei jahren tut sich soviel...

letztendlich ist es aber egal ob mutter oder vater für eine begrenzte zeit zu hause bleibt, es ist suboptimal. in anderen europäischen ländern gibt es da wesentlich bessere modelle. aber das kann man von der BRD nicht erwarten.
ich habe nie gesagt das ich es gutheisse das frauen ebenfalls nicht in ihren job zurück können. ich finde diese art der diskriminierung immer scheisse. allerdings muss man auch sagen, viele frauen wollen nicht zurück oder überlegen sich das erst in ihrer auszeit und sagen dies dem arbeitgeber nicht mal. manchen fällt auch nach 10 jahren ein sie möchten ja doch noch mal was dazuverdienen... und boing ist ihnen unklar warum sie keiner einstellen will.

als letzten punkt muss man leider auch die allgemein vorherrschenden vorurteile mit einbeziehen. und die lauten nun mal (mutter zu haus vater arbeiten) aus keinem anderen grund werden wir väter bei trennungen mit kindern benachteiligt. auch wenn durch die feministische lobby nun auch andere gründe dazu kommen.
und aus dem grund wird jeder vater ausgelacht der zu hause bleibt und sich um die kinder kümmert!

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stern080972
Titel:   BeitragVerfasst am: 26.10.2010, 19:24 Uhr
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Beiträge: 1038
Wohnort: Bananenhauptstadt Berlin
leider hat ein Teil diese System, das sobald Frau Kind bekommt dieses nur ein Heimchen sein sollte allen aufgestülpt. Alle die andre Ziele verfolgten - wurden enstsprechend behandelt ...

Mir persönlich - das will ich aber klar stellen - ist es egal ob irgendwo der Vater oder die Mutter zu Hause bleibt. Weil Väter können auch "gute Mütter" sein bzw. Kinder können mit Vatern besser klar kommen als mit Muttern - bin ich das beste Beispiel.

Vergleiche Deutschland nicht mit andren europäischen Ländern - beginnst im FamR müsstest über Schule ect. weitergehen und würdest nicht fertig werden. Hätte vielleicht anders ausgesehen - siehe Rede von Wulff - wenn man bei der Übernahme des Ostens nachgedacht hätte und genau geschaut hätte, ob mal alles kaputt macht. Man hätte mehr übernehmen müssen, als nach Jahren die Errungenschaft Kita ect. zu erkennen. Papa WO wollen die Frauen nicht zurück in den Job - es hängt optional viel dran. Dabei hast im Osten noch Glück, da eine effiziente Betreuung der Kinder vorhanden ist. Die Prozentzahlen hab ich jetzt nich im Kopf, aber sehe es hier primär - Familien ziehen nach Ost in den Bereich von Kitas ... in der Hoffnung auf die Warteliste zu kommen. Vielmals, so ist es in der Kita meiner Tochter - werden die Kinder schon angemeldet, das hat man grad des Büchl zur Schwangerschaft erhalten. Und warum - weil es eingestampft wurde und (hab ich primär erlebt bei Weiterbildungen) damals Frauen eben nach dem Babyjahr als Dreck und Rabenmütter bezeichnet wurden. Primär müsste man heute noch mal alles das erkämpfen - glz. für Papas mit - was man schon mal hatte. Hallo und das seh ich nicht ein. Deutschland - was ein Grundproblem ist - hat eben keine Gleichberechtigung und in den sChulen werden doch Mädels nicht dazu erzogen, wirklich wenn sie eben allein mit Kind ist. Aber schaut Euch doch die heutigen Jugendlichen an ... bloss gut das ich kein Ausbilder mehr bin ...brrr mich schüttelt es.

Roll Dich von hinten auf - nur mal nebenbei bemerkt.

Früher gab es glaub ich mal 3 Jahre Elternzeit - heut ist doch wohl weniger nicht. Unsere Kleene ist 4 - daher und da ich sie in einer Art Schwebephase bekommen habe, kann ich über Eltenrzeit so nichts sagen. Primär habe ich meine Erfahrungen u.a. in den Superjahren der Diskriminierung Frau und Arbeit und Mutter erlebt. Bei mir zu Hause war Kinder kriegen so kein Problem Papa - aber ein ungeschriebnes Gesetz - Du kannst Dir nur ein Kind "andrehen" lassen, wenn Eltern da sind, die Krankheit ect. abfedern. Meine Mutter war gott sei dank zu Hause und somit durfte sie als Oma die Enkel betutteln, damit wir arbeiten gehen können. Und - solche super Ideen kamen vorzugsweise von erzkatholischen die angeblich so familiär sind .... dreimal bääääh. Du fragst - warum - wenn der Job auf der Kippe steht, schafft man sich trotzdem ein Kind an? So hab ich Dich verstanden - und genau das ist das Problem dieses Landes und deswegen - nehm mal den Sarrazin - sterben die Deutschen aus und unsre Politiker begreifen nicht, das sie was ändern müssen - entgegen des Lobbywillens - u.a. die Verbesserung von Vereinbarkeit Job und Kind, glz. die GLeichstellung von Muttern und Vatern in Bezug aufs Kind. Nur - schau Dir doch die Firmen an - was sitzt oben - die haben auf der einen Seite das Bankbuch und auf der andren Seite die Bibel. Predigen Wasser und schlimmer als der Teufel. Im übrigen - bei meiner großen Tochter (20 heute - 26 Wochen Babyzeit), mein Sohn - 2 Jahre - darin aber nebenbei meinen BW gemacht in Absprache mit der Firma und bei der Kleene spielte es eh keine Rolle.

Zum Thema Osten - viele meiner Mitschüler sind nicht mehr im Osten sondern haben sich die Welt als zu Hause eingerichtet. Wir hatten erst wieder Klassentreffen aus der regulären Schule und was zeitnah aus meinem ersten erlernten Job. Davon sind 95% der Frauen MIT KINDERN in Arbeit, hatten Probleme hinterher nur da, wo sie in Deutschland geblieben sind. Auch waren viele der Mädels maximal 1 Jahr zu Hause und dann Kita.

NUR in diesem Staat geht es doch schon los - mit der Kinderbetreuung ausserhalb. Solang wie die verteufelt wird und kein klares Statement kommt, wird es primär so laufen ... das aus einkommenssicht die Papas im Job verbleiben müssen. Die Mütter in den meisten Fällen zum Heimchen werden, bei Wiedereinstieg die Idioten sind und nicht so felxibel sind wie Chef es will, weil die Kitas gar nicht so viel leisten können, wie sie müssten. Im übrigen - zu Ostzeiten gab es auch Kitas, die geöffnet waren auch in der Nacht, wenn Muttern arbeiten gegangen ist ... Nur - in diesem Land geht doch das Problem schon los, alle ehemaligen frühere Berufe anzuerkennen, dann die alten Berufe auch von Frauen machen zu lassen ...



Dieses Land hat ein komplett grundlegendes Problem und die Differenzen zwischen Frau Ost und Frau West sind selbst 20 Jahre noch erheblich und es tut mir leid meine Generation wird noch ein Problem haben ... da wir doch einiges mitbekommen haben, erst unsere Kinder - die Töchter, werden nicht mehr von dem Problem konfrontiert sein.
 
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der_papa
Titel:   BeitragVerfasst am: 26.10.2010, 20:41 Uhr
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Anmeldung: 25. Aug 2009
Beiträge: 299

sicher ist es egal wer zuhause bleibt. sowohl mama als auch papa können dem kind genug liebe geben... (mal abgesehen vom stillen Wink )

ich stimme dir zu mit dem was du sagst, nur ist ein klassentreffen keine aussagekräftige statistik Wink noch dazu wo du aus einer anderen generation stammst.
und was die regierenden angeht, du sagst sie begreifen nicht. ich sage sie würden sehr wohl begreifen, wenn sie nicht mit anderen dingen beschäftigt wären. geld zählen, schulden machen, pluspunkte für den wahlkampf sammeln...

das deine kinder nicht mehr von den problemem betroffen sind bezweifle icih mal. wenns nicht diese sind, dann sinds andere. und vielleicht auch schlimmere... gleichberechtigung wird es in diesem land nie geben. es gibt immer ein ungleichgewicht. frauen verdienen weniger geld und bekommen keine führungspositionen, männer werden finanziell ausgesaugt, werden ihrer kinder beraubt und sind die ewig trinkenen, vergewaltigenden schläger. das ist aktuell ein auszug aus unserer gleichberechtigung. sicher gibts da genug weitere punkte...
es wird nie ein gleichgewicht hergestellt, da man alles mit der brechstange herbeiführen will. so wird nur das gleichgewicht verschoben zugunsten der anderen seite...

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