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Offene Diskussionen - prozess nach trennung wegen hund - hier gibts 50/50 regelung

der_papa - 19.11.2010, 09:58 Uhr
Titel: prozess nach trennung wegen hund - hier gibts 50/50 regelung
Zitat:
Prozess um Husky Wuff, ich bin ein Scheidungshund
Weil sich Frauchen und Herrchen trennten, muss jetzt ein Dresdner Gericht entscheiden, bei wem die Husky-Dame zukünftig leben darf

Dresden – Die Augen blicken traurig. Frauchen und Herrchen streiten sich um Husky-Dame Haika (9). Sie muss sich fühlen wie ein Kind, dessen Eltern gerade die Scheidung hinter sich haben.

Für Gabriele H. (53, Service-Mitarbeiterin) ist die Hündin Ein und Alles. Doch jetzt klagt ihr Ex auf die Herausgabe von Haika.

Vor knapp zehn Jahren kaufte Rinaldo B. (48, Verwaltungsfachangestellter) die Husky-Hündin für 700 Mark. Da waren Frauchen und Herrchen noch ein glückliches Paar. „Er hat sie mir geschenkt“, sagt Gabriele.

2004 trennten sich beide. Bis 2007 betreute Rinaldo noch ab und zu den Hund, bezahlte sogar teilweise Steuer und Versicherung.

Frauchen sagt: „Haika hat sich bei meinem Ex nie wohl gefühlt, fraß nicht. Ich musste sie oft vor der vereinbarten Zeit wieder abholen.“ Irgendwann rückte Gabi die Hündin nicht mehr raus.

Herrchen reichte Klage ein. „Seit Jahren will ich die Hündin zurück. Der Kaufvertrag läuft auf mich“, sagt er. Eine Schenkungsurkunde gibt es nicht. Nur eine SMS, angeblich von Rinaldo geschickt: „Haika gehört ja zu dir, aber ich liebe sie auch. Sie bleibt dir immer.“

Gabriele kämpft mit den Tränen: „Wenn ich Haika abgeben muss, geht sie ein und ich auch!“

Der Richter schlug einen Vergleich vor: „Warum wechseln Sie sich nicht ab, jeder hat 14 Tage den Hund?“ Erfolglos. Herrchen bot Frauchen nur ein gelegentliches Umgangsrecht an.

Anfang Dezember soll jetzt ein Urteil gefällt werden.


komisch für einen blöden köter gibts laut gericht den vorschlag auf eine 50/50 regelung. und bei der etwas dämlich verfassten berichterstattung wird erwähnt, dass der hund sich wie ein scheidungskind fühlen muss. armes deutschland... ja wir schaffen uns ab!
stern080972 - 19.11.2010, 14:31 Uhr
Titel: prozess nach trennung wegen hund - hier gibts 50/50 regelung
und was sagt uns das .... im Erbrecht ist der Hund noch eine Sache /Ding ... nach sowas bald nicht mehr und dann kann der Hund erben ...

Was kann mein Sohnemann da froh sein, ihm ging und geht es nicht wie dem Hund ... nur wird er nie allein erbberechtigt sein ...
DonQuichotte - 19.11.2010, 14:45 Uhr
Titel: prozess nach trennung wegen hund - hier gibts 50/50 regelung
Amerikanische Verhältnisse auch beim Familienrecht in Deutschland???
der_papa - 19.11.2010, 15:16 Uhr
Titel: prozess nach trennung wegen hund - hier gibts 50/50 regelung
was sagt uns das?
das sagt uns, dass man bei sowas absolut unwichtigem wie nem köter ganz einfach eine teilung macht. das viech ist eigentlich nicht mal existent, weil kein tier im eigentlichen sinne sondern eine laune der menschheit. deswegen ist es auch durchaus korrekt es als sache zu behandeln.
was aber stört ist der vergleich mit trennungskindern. der hund wird sicher genauso leiden unter der trennung wie ein kind - klar. in wahrheit ists dem köter scheiss egal wer ihm den frass hinstellt. die viecher fressen eh ununterbrochen wenn sie keiner davon abhält.
die beiden streiten drum als wärs ein kind und der richter denkt sich machen wir 50/50. viele väter müssen jahre kämpfen um überhaupt mal das kind sehen zu dürfen. dabei ist es doch wesentlich wichtiger dass ein kind seine eltern hat, als dass so ein blödes mistviech herrchen und frauchen zu gleichen teilen hat.

aber das ist typisch deutschland... und nun hast du hoffentlich verstanden "was uns das sagt"... :grübel:
Admin - 22.11.2010, 00:38 Uhr
Titel: prozess nach trennung wegen hund - hier gibts 50/50 regelung
Sagen wir doch mal, es wurde kein Gutachter dazu gehört.

Sonst hätte der Gutachter festgestellt, das bei einer 50/50 Regelung das Hundewohl gefährded wäre.
Und das Ex Herrchen hätte auf sicher alle 2Monate 2 Stunden betreutes Gassi gehen.
Vorher müsste natürlich noch ein Gutachten erstellt werden, ob das Herrchen überhaupt dem Hund zuträglich wäre.
Während Frauchen das Tier ungestört möglicher Weise misshandeln und vielleicht zu Bekannten abschieben kann.. hatte ich schon erwähnt das er sicher zu Unterhaltszahlungen herangezogen werden würde..?
stern080972 - 01.12.2010, 19:33 Uhr
Titel: prozess nach trennung wegen hund - hier gibts 50/50 regelung
passt auf ...irgend wann kommen Tierpsychologen an die Gerichte und dann wird entsprechend beschieden ....wäre bzw. ist ein lustiger Gedanke
der_papa - 07.12.2010, 20:04 Uhr
Titel:
Zitat:
Dem Widersprach jetzt das Dresdner Amtsgericht: Das Urteil ist rechtskräftig, eine Berufung nicht möglich.

Der Richter: „Der Hund lebt bei der Frau, wurde ihr überlassen. Er ist auf sie angemeldet, sie zahlt Steuern und Versicherung – sie ist inzwischen die Eigentümerin.“


so urteil steht, nun ist wieder alles bestens, denn auch hier bekommt frauchen recht!
Admin - 07.12.2010, 21:50 Uhr
Titel:
Ich sach da nichts mehr zu..
der_papa - 07.12.2010, 22:55 Uhr
Titel:
naja man kann mal das wort hund durch kind ersetzen Smile
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