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Der Fall Talea

Verfasst von: Admin am Montag, 14. September 2009, 00:44 Uhr _PRINTDruckerfreundliche Ansicht  _EMAILFRIEND
Urteile

Dies ist die Geschichte eines Vaters, dem man die Kinder nahm…
um letztlich eines davon zu morden...

Oder: über einen „typischen Einzelfall“ und die Aussichtslosigkeit eines Vaters sich beim Jugendamt für seine Kinder einzusetzen.



Ich bin 36 Jahre alt, hatte zwei Kinder und war nicht verheiratet.
Jedoch mit meiner damaligen Lebensgefährtin habe ich die gemeinsame Sorge für unsere Erstgeborene erklärt.


Für den ganzen Text auf den Titel klicken.


Weitere Details zur Gerichtsverhandlung <a href="http://www.vaterkindrechte.de/index.php?name=PNphpBB2&file=viewtopic&t=1279&start=0">HIER klicken!</a>




Für die zweite Tochter habe ich es leider versäumt, dies wurde aber nach dem Tode meiner ersten Tochter nachgeholt. TALEA war ihr Name…

Meine Kinder kamen auf Initiative der Mutter im September 2007 in die Obhut des Jugendamtes. Der sorgeberechtigte Vater wurde nicht gefragt, und so erfuhr ich es erst später. Zu spät!

Genauer gesagt: ganze 2 Tage NACH der „Inobhutnahme“ durch das Jugendamt, erfuhr ich davon dass meine Kinder fremd untergebracht wurden.

Bei einem Gespräch mit dem Jugendamt ein paar Tage später, welches von einer Fachkraft moderiert wurde, wurde ich derart unter Druck gesetzt, dass ich die „Zustimmung zur Fremdunterbringung“ mehr oder weniger unter Zwang und der Androhung gerichtlicher Schritte habe unterschreiben müssen.
Diejenigen, die noch nie mit einem Jugendamt zu tun hatten, werden sich das nicht vorstellen können.
Mir wurde wortwörtlich gesagt, dass ich diese „Zustimmung zur Fremd-unterbringung“ unterschreiben müsse, oder mir würde die Sorge für meine älteste Tochter ganz entzogen.
Dies wäre „nur eine Formalie“ und das Familiengericht stehe eh immer auf der Seite des Jugendamtes.
Eingeschüchtert und mit der Angst im Nacken meiner Tochter kein Vater mehr sein zu dürfen unterschrieb ich den Wisch.

Nachdem ich mich endgültig im Dezember 2007 von meiner damaligen Lebensgefährtin trennte, gab es für mich nur den Weg, dass ich mich weiterhin allein um meine Töchter kümmern möchte. Die leibliche Mutter hatte mit ihrem Anruf beim Jugendamt bewiesen, das sie nicht fähig war, eine ordnungsgemäße Erziehung meiner beiden Töchter zu gewährleisten.

Das es mir so schwer gemacht würde, habe ich nicht zu träumen gewagt!
Briefe meiner Rechtsvertretung an das Jugendamt mit der Bitte um regelmäßige Umgangskontakte und um eine Stellungnahme des Jugendamtes, weshalb man mir als Vater meine Kinder nicht gab, sind meiner Meinung nach nicht beachtet worden.
Es gingen weitere Schreiben meiner Rechtsanwältin an das Jugendamt, mit der Bitte um Kenntnisnahme.

Diese Schreiben beinhalteten den Antrag auf Übertragung des Aufenthalts-bestimmungsrechtes und in einem weiteren Schreiben widerrief ich meine Zustimmung zur Fremdunterbringung.

Das Jugendamt wurde aufgefordert, mir zu sagen, wo meine Tochter überhaupt ist – denn auch das wurde mir vorenthalten - damit ich sie in Empfang nehmen kann.

Eine Antwort des Jugendamtes folgte, in der mir erklärt wurde, dass man mir eine „Kindswohlgefährdung“ vorwirft und eine Unterbringung beim Vater nicht verantwortet werden kann.
Dies ist meiner Ansicht nach ein heftiger Vorwurf, aber diesen dann auch noch unbegründet zu lassen bzw. ihn dann mit fadenscheinigen Ausreden zu begründen, ist eine Farce, die Ihresgleichen sucht!

Desweiteren wurde mir wieder mit gerichtlichen Schritten gedroht, wenn ich der weiteren Vorgehensweise des Jugendamtes Steine in den Weg lege.
Man lud mich zu einem Termin zum klärenden Gespräch mit dem Jugendamt. Man wollte mir erneut eine Unterschrift abpressen, die dem zustimmt, dass meine Tochter in eine andere Pflegestelle kommt, die außerhalb meiner Heimat gelegen hätte.
Dem hätte ich nie und nimmer zugestimmt!

Weiter wurde meine Tochter von der Pflegestelle und dem Jugendamt als „entwicklungsverzögert“ dargestellt. Dies ist eine weitere unbewiesene Lüge des Jugendamtes. Hier stellt sich auch die Frage, wie eine hierfür nicht ausgebildete Sachbearbeiterin den Gesundheitszustand meiner Tochter beurteilen kann.
Denn die Pflegemutter selbst hatte bisher keine Termine bei Ärzten oder sonstigen medizinischen Einrichtungen wahrgenommen!

Eine Kinderärztin beschrieb das Kind kurz vor seinem Tod, als sie meine Tochter das zweite Mal sah, als behindert, was sie aber nicht war.
Ich kann nicht verstehen, wie man einer Ärztin Glauben schenken kann, die mein Kind grade 2 Mal gesehen hat, und unsere eigene Kinderärztin dadurch als „unfähig“ da stehen lässt.

Mein Kind muss eine wahnsinnige Angst vor der Mörderin gehabt haben. Ich habe meine Tochter immer dazu angehalten sich nichts gefallen zu lassen.

Ich hatte telefonischen Kontakt zu meiner Tochter, der aber, je näher man dem Zeitpunkt ihres Todes kam, immer kürzer und immer abrupter abgebrochen wurde.
Es waren einige Dinge vorgefallen, die die Pflegefamilie betrafen.

Aufgrund meines Widerspruches hätte ich eigentlich sofort meine Tochter holen können. Allerdings war sie nicht mehr im Kindergarten und so sprach ich der Pflegefamilie mehrere Male auf den Anrufbeantworter, forderte die Herausgabe meines Kindes - notfalls mit Polizeigewalt.

Dies wurde mir vom Jugendamt in einem ihrer Schreiben so ausgelegt, dass ich die Pflegefamilie bedroht und beleidigt haben soll.
Nichts davon habe ich getan wie sich in den Verhandlungen im Prozess um den Tod meiner Tochter herausstellte.

Am 18.03.2008 starb meine Tochter.
Todesursache: Ersticken und Unterkühlung. Die Geschichte, wie ich es überhaupt erfuhr und was danach alles kam, könnt ihr HIER nachlesen.

Was „danach“ vom Jugendamt in Bewegung gesetzt wurde, um mir einen Kontakt zu meiner anderen Tochter zu gewähren, lässt keine Fragen mehr offen.

Nachdem ich meine kleine Tochter seit Oktober 07 nicht mehr gesehen hatte, wollte man einen Kontakt übers Knie brechen.

Schlechtes Gewissen?

Man teilte mir mit, dass ich meine kleine Tochter sehen könne. Dies war 2 Tage nach dem Tode meiner ältesten Tochter. Jedoch: mit einem Polizeiaufgebot im Rücken und dem, was einige Tage vorher geschehen war, war meine Kraft und Möglichkeit, dem Kinde bei dem Besuch die nötige Aufmerksamkeit schenken zu können, verständlicherweise sehr eingeschränkt!

Nachdem ich den Prozess um meine tote Tochter hinter mich gebracht hatte, und ich sah, dass die leibliche Mutter ihren Problemen immer noch nicht Herr wurde und auch keine Ansätze machte, ihnen Herr zu werden, sah ich nur noch eine Chance: ein weiterer Kampf...
diesmal um die Übertragung der alleinigen elterlichen Sorge.

Diesen Kampf werde ich hier soweit wie möglich einstellen, kommentieren, dokumentieren.
Damit möchte ich andere Väter darauf vorbereiten, was es hierzulande bedeutet, sich mit einem derartigen Jugendamt einzulassen…

Ich bäume mich auf gegen das Jugendamt und zeige ihnen die Stirn.

Im weiteren Vorgehen versuche ich in einem Privatklageverfahren eine Verurteilung der verantwortlichen Sachbearbeiterinnen des Jugendamtes Wuppertal zu erreichen.

Die Chancen auf eine Verurteilung der involvierten Mitarbeiterinnen des Jugendamtes Wuppertal stehen denkbar schlecht, Vater gegen Staat?

Trotzdem: mein Kind TALEA ist diesen Kampf wert!

Mein Kind hat sicher nicht umsonst die wenigen Jahre gelebt….

WIR sollten immer mehr werden, die diesem Unrechtssystem die Stirne bieten!

Wie Don Quichote - der, der gegen Windmühlen kämpft…

MIR wird sicher NIEMAND je nachsagen können, dass ich nicht ALLES versucht hätte, die Verantwortlichen für den Tod meiner Tochter zur Rechenschaft zu ziehen…