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Aktuell: Entrechtete Väter vor Gericht

Verfasst von: - am Sonntag, 13. September 2009, 20:43 Uhr _PRINTDruckerfreundliche Ansicht  _EMAILFRIEND
News

Ein besonders trauriges Beispiel liefert diesmal eine Richterin vom AG Siegen.
Es wurde wieder eine ganze Familie, insbesondere die Kinder ins Chaos gestürzt.
So überging Frau Richterin alle für den Vater sprechenden Sachverhalte und sprach das Aufenhaltsortbestimmungsrecht, entgegen aller Vernunft der Mutter zu.
Dazu brauchte die Richterin ein fragwürdiges Gutachten, was mit wissenschaftlichen Vorgehen kaum etwas gemein hat. Der Kindeswillen wurde nicht einmal wissenschaftlich ermittelt.
So wurden die Kinder, beide unter 10Jahren alt, nur gefragt wo sie leben wollen.
Absehbar führt dies zu Schuldgefühlen bei den Kindern, weil sie sich verantwortlich dafür fühlen einen Elternteil enttäuscht zu haben.
Schließlich lieben die Kinder beide Eltern, und wollen gar keine Entscheidung zwischen beiden treffen.
Auch Angaben der Mutter wurden nicht ansatzweise mit gesunden Menschenverstand hinterfragt.



Für den ganzen Text auf den Titel klicken.


Die berechtigten Bedenken, die der Vater mit Anträgen bei Gericht gegen das Gutachten und Gutachter zum Ausdruck brachte, wurden "wie bei Vätern üblich" könnte man sagen.. nicht einmal gewürdigt bzw. einfach übergangen.

So hat ein Kind eine Sprachentwicklungsstörung und soll auf Wunsch der Mutter mit ins fremdsprachige Ausland zu ihrem neuen Partner umziehen.
Um sich besser darzustellen, gibt die Mutter an, das Kind in eine deutsche Schule zu schicken.
Da diese Schule aber für das Kind nicht mit einem Schulbus erreichbar ist, müsste die Mutter täglich das Kind eine erhebliche Strecke in die Schule fahren.
Allein dieser Sachverhalt ist fragwürdig, zum einen entstehen erhebliche Fahrtkosten die nicht erstattet werden, zum Anderen ist die Mutter derzeit schwanger.
Eine volle Einsatzbereitschaft der Mutter zum Fahren ist also nicht einmal gegeben.
Man stelle sich mal vor, nach einer durchgemachten Nacht mit Säugling, möchte die Richterin und der Gutachter dem Kind einen Schulweg mit einer übermüdeten Mutter und wohl möglich schreienden Säugling im Auto zumuten.
Angesichts des nahenden Winters und überfrorenen, verschneiten Straßenverhältnissen ein irrwitziges Unterfangen.
Kind und Mutter werden für jeden sichtbar in eine extreme Stresssituation abgleiten.
Auch ist der Schulbesuch an der deutschen Schule nicht unbedingt sichergestellt und nur möglich solange entsprechende Kapazitäten vorhanden sind.

Das Kind wird also absehbar, trotz Sprachentwicklungsstörung eine fremdsprachige Schule besuchen müssen, damit wäre aber dem eh schon fragwürdigen Gutachten, auch die letzte Argumentation zu Gunsten der Mutter entzogen.

Und selbst wenn der Schulbesuch in einer deutschen Schule möglich wäre, ist das Kind dennoch nachmittags mit fremdsprachigen Nachbarskindern isoliert.
Eine optimale, angemessene Förderung durch zahlreiche soziale Kontakte ist somit ausgeschlossen. Das Kind wird in seiner Entwicklung um Jahre zurückgeworfen werden.
Wo hier das Kindeswohl eine entscheidende Rolle spielt ist wiedermal fraglich?

Denn Kontinuität, Förderung, soziale Kontakte, Defizite beim Kind und Kindeswillen beider Kinder sprechen eindeutig für den Vater.

Allein der Sachverhalt der Sprachentwicklungsstörung spricht für einen Verbleib der Kinder in Deutschland beim Vater, der die Kinder schon bisher zu 50% betreute.

Ja wenn nicht in diesem Fall, wann wird dann einmal ein Vater im Sinne des angeblichen "Kindeswohls" berücksichtigt?

Stattdessen wird der Mutter vom Gericht eine handschriftliche Notiz zu gefaxt, die eine Überschrift "Beschluss" trägt.
Dieses fragwürdige Schreiben ohne Stempel, ausstellendes Gericht und Begründung legte die Mutter bei der Polizei vor, die den Vater mit Gewaltandrohung versuchte zur Herausgabe der Kinder zu nötigen.
So wurde der Vater von der Polizei eingeschüchtert, es würde ein Schriftstück vorliegen was die Rechtmäßigkeit des Anliegens der Mutter bestätigt, und man würde nötigenfalls mit Gewalt die Kinder holen.
Andere Väter konnten die Polizei davon überzeugen, das hier keine Grundlage für ein polizeiliches Eingreifen gegeben ist.
So konnte wenigstens den Kindern eine derartige Aktion erspart werden.

Während der Vater zunächst ohne jede Mitteilung vom Gericht, nicht einmal die Möglichkeit hatte, juristisch gegen diese Vorgehensweise, oder gegen einen Beschluss vorzugehen.

Vermutlich sollte hier die Mutter unterstützt werden, die Kinder in Ausland zu verbringen.
Denn, sind die Kinder erstmal im Ausland ist der Rechtsweg in Deutschland beendet.

Bisher gibt es vom Gericht, weder einen ordnungsgemäßen Beschluss, noch ist das in der Sache angerufene OLG tätig geworden.
Das heißt, die Kinder haben derzeit keinen der für sie eine vernünftige Entscheidung trifft, treffen möchte und leben seid Wochen in Anarchie und Elternstreit.

Der Vater hat wie beschrieben also gute Gründe die Kinder in Deutschland zu behalten und die Mutter, die schon ins Ausland umgezogen ist, hat den Wunsch die Kinder nach zu holen.

Dem Vater bleibt also wegen der Untätigkeit der Gerichte nichts weiter übrig, als der Mutter den Umgang zu verweigern, um so ein Verbringen der Kinder ins Ausland zu verhindern.
So werden von Gerichten Vater und Mutter zu Feinden gemacht, und der Streit zwischen den Eltern gefördert.
Die Leidtragenden sind die Kinder, die eigendlich auf Schutz angewiesen sind.
Und alles nur weil ein Gericht nicht in der Lage ist eine angemessene Entscheidung zu treffen, oder gar in der Lage ist die Sachlage selber zu bewerten.
Stattdessen wird sich auf ein Gutachten gestützt, was für jeden sichtbar nicht das Papier wert ist auf dem es steht.

Die bisher 50 Prozentige Betreuung als Wechselmodell durch den Vater ist schon ein seltener Fall, und zeigt wie gut Mutter und Vater bisher Kooperierten.
Mit der guten Kooperation der Eltern dürfte es nun auch ein jähes Ende gefunden haben.
Zumindest hätte das Amtsgericht die Verbringung der Kinder ins Ausland mit einem zeitnahen Beschluß untersagen können, bis die Entscheidung vom OLG überprüft worden wäre.

Es bleibt nun abzuwarten, wann das OLG endlich eingreift und eine sachgerechte für alle Beteiligte akzeptable Entscheidung trifft.
Und wann die Kinder endlich aus diesem rechtlichen Vakuum wieder in ein geordnetes, sicheres Leben zurück kehren können.

Wir werden berichten...