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PÜNKTLICHKEIT ....

Verfasst von: Ibykus am Montag, 09. Februar 2009, 22:21 Uhr _PRINTDruckerfreundliche Ansicht  _EMAILFRIEND
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Segen und Motor der Zivilisation oder doch nur eine psychopathologische Manie?

Man kann alles übertreiben, sagen die Einen.
Für Andere ist sie zum Lebenszweck geworden, eine Obsession, die sie nach Kalender altern läßt: nach Jahren, Tagen, Stunden und Minuten...

Zu was ist Pünktlichkeit gut und warum brauchen wir sie?

Die meisten "alleinerziehenden" Mütter jedenfalls scheinen Pünktlichkeit vorrangig zu benötigen, um ihre Kinder zu drangsalieren und deren Väter zu schikanieren.Für den ganzen Text auf den Titel klicken.Zur Diskussion dazu ins Forum <a href="http://www.vaterkindrechte.de/index.php?name=PNphpBB2&file=viewtopic&t=503">HIER</a>




Wenn das geminsame Kind vor der Schule auf seine Mutter warten muss, ist das nichts Spektakuläres.
Verspätet sich aber der bspw. umgangsberechtigte Vater, wird gleich mit Sorgerechtsentzug gedroht, oder man attestiert ihm Unzuverlässigkeit um seinen Umgang -natürlich zum Wohle des Kindes- einschränken zu können.

Holt die aufenthaltsbestimmungsberechtigte Mutter, die im unglücklichsten Falle auch noch alleinsorgeberechtigt ist, das gemeinsame Kind von der Schule ab, spielt die Zeit keine Rolle. Sie kann das Kind aus dem Unterricht nehmen, wann immer sie will.

Macht sie früher Feierabend, dann wird das Kind eben früher von der Schule abgeholt.
Es stellen sich auch keine Fragen danach, ob dieses Verhalten für das Kind vorteilhaft sein könnte.
Hier wird eine Selbsverständlichkeit ausgeübt - eine mütterliche natürlich.

Aber nun laß' den Vater sein Kind früher abholen....
.. dann passiert etwas Phänomenales:

denn dann wird argumentiert und dem Vater vorgehalten, daß er gefälligst pünktlich zu sein hat.
Seine Unpünktlichkeit hat mit einem Male zur Konsequenz, daß sein Kind aus dem Spielverband der anderen Kinder herausgerissen wird.
Natürlich stört das die Entwicklung des Kindes.

Und die Gradwinkligkeit seiner Entwicklung leidet besonders extrem unter dem Wegfall einer hölzernen Pedanterie, mit der Kinder auf das Leben vorbereitet werden müssen.

Daran sind vor allem Väter schuld, die es wagen, Pünktlichkeit als nebensächlich zu betrachten - eben wie es Mütter tun, wenn sie Zeit effektiv planen oder verplanen.

Dann werden ihre Kinder zu Marginalien.

Das wiederum unterstützen mütterfreundliche Organisatoren, denen Kinder ein Instrument sind, das Matriarchat zu stärken und zu fördern.

Kindeswohl = Mütterwohl!
besser und deutlicher noch umgekehrt:

Mütterwohl ist gleichbedeutend mit Kindeswohl.

Die Einfachheit dieser Formel hilft dabei, sie nicht hinterfragen zu müssen.
Dazu ist man vonvornherein nicht bereit - oder es reicht intellektuell nicht dazu.

Im Kirchenkreis Tecklenburg handelt die Diakonie, eine vermutlich zur Seilschaft mütterorientierter Verbände zählende kirchliche Institution offensichtlich nach dieser Philosophie.

Dort werfen diplomierte Erzieherinnen Vätern Kindesentführung vor, wenn diese ihre Kinder an Wochenenden, die nicht vom Umgangsrecht eingeschlossen sind, bei sich übernachten lassen, deswegen, weil sich die Mutter krankheitsbedingt im Krankenhaus aufhält.

Wenn Väter sich erlauben, ihre Kinder eine halbe Stunde früher aus der von der Diakonie betriebenen Ganztagsschule abzuholen, wird mit Vorwürfen nicht gespart und die Unpünktlichkeitsdiskussion eskaliert zu einem Rummelplatz.

Der Streit der Eltern -schlimm genug für die Kinder- wird in geradezu vorsätzlicherweise in die Schule getragen.

Väterliche Unpünktlichkeit eröffnet Kampf an allen Fronten!
Das ist Absicht!
Und niemand sollte sich dem Irrglauben hingeben, es ginge dabei nur um uns Väter!

Man darf zu Recht gespannt darauf sein, wann sich der Dorfpfarrer einschaltet und das ganze Geschehen aus päpstlicher - hier im puritanischen Tecklenburg eher aus im wahrsten Sinne des Wortes "protestantischer" Sicht kommentiert.

War für Jesus "Pünktlichkeit" wichtig?
Und hatte Jesus nicht immer offene Arme für Kinder?

Kann man die Realität vernünftigerweise so verdrehen, bis das Kindeswohl und die Kindesinteressen abhängig sind von feministischer Selbstverwirklichung?

Wenn Pünktlichkeit für ein Kind zur Marter wird, kann es sich nur um eine Obsession handeln.

Über Unpünktlichkeit kann man geteilter Meinung sein.

Pünktlichkeitswahn aber schadet unseren Kindern.

Ibykus