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Sorgerecht bei nicht verheirateten "Eltern".

Verfasst von: Admin am Montag, 17. November 2008, 23:21 Uhr _PRINTDruckerfreundliche Ansicht  _EMAILFRIEND
News

Das Kindeswohl und Sorgerecht für den Vater obliegt der Kindesmutter.

Das jedenfalls ist die Auffassung "unserer" Justiz bei unverheirateten Paaren.
Die Kooperationsbereitschaft der "Eltern" (oder besser Mutter) entscheidet demnach
allein über das Sorgerecht.
Ein Vater kann also nur das Sorgerecht bekommen, wenn das Kind in einer
Ehe geboren wird oder die Mutter zustimmt.
Nach der Scheidung verliert der Vater allerdings
in der Realität nicht selten ebenso schnell das
Sorgerecht, wenn keine Kooperationsbereitschaft der "Eltern" vorliegt.
(Was ja in der Trennungsphase normal sein sollte.)


Für den Ganzen Text auf den Titel Klicken.

Inzwischen wird allerdings vermehrt der Etikettenschwindel mit dem Aufenthaltsorts-
Bestimmungsrecht betrieben.
Der Vater behält das anteilige Sorgerecht, hat aber über den Aufenthaltsort nicht
mehr mit zu bestimmen. Was letztlich in der Praxis mit dem Sorgerecht
gleichgesetzt werden kann.

Bei unverheirateten Paaren kann der Vater ausschließlich mit Einwilligung
der Mutter das Sorgerecht erlangen. Eine Mutter kann sogar die Vaterschaft
(sofern noch nicht festgestellt) und damit das Sorgerecht
an jeden beliebigen Mann übertragen.

Dies soll für das Kindeswohl zuträglich sein?
Unbeachtet bleibt dabei, das im besonderen Maße Mütter das Sorgerecht dem
Vater verweigern, die selber über wenig Bindungstoleranz
und Kompromissbereitschaft verfügen.
Also das Risiko für die Kinder in problematischen Verhältnissen mit
PAS aufzuwachsen besonders groß ist. Es wird zwar noch der Schaden durch den Verlust eines
Elternteils beharrlich ignoriert, aber es kommen immer mehr Studien zu bedenklichen Ergebnissen wenn ein Elternteil entsorgt wird.

Kinder brauchen Mütter und Väter!

Darüber hinaus ist keine besondere Kooperationsfähigkeit der Eltern erforderlich.
Verschiedene Meinungen bereichern auch die eigne Wahrnehmung und zeigen mögliche Fehleinschätzungen auf.
Was letztlich dem Kind zu gute kommt.
Im besonderen bedenklich, das Defizite so im Haushalt der allein erziehenden Mutter keiner
anderen im Interesse des Kindes handelnden Person zugänglich werden!
Defizite werden demnach erst wahrgenommen, wenn das Kind ganz unten im Brunnen hart aufgeschlagen ist.
Ein bleibender Schaden beim Kind also bereits eingetreten ist.


Gruß Michael


17.11.2008 Antwort von Brigitte Zypries auf eine Frage zu dem Thema

Sehr geehrter Herr ,

bei der von Ihnen angesprochenen Regelung des § 1626a des Bürgerlichen Gesetzbuchs ging es
dem Gesetzgeber nicht darum, den Vater rechtlich schlechter zu stellen als die Mutter,
sondern um die Wahrung des Kindeswohls: Nichteheliche Kinder werden nicht nur in intakten
Beziehungen geboren, sondern auch im Rahmen von flüchtigen und instabilen Bekanntschaften,
in denen es häufig an der notwendigen Kooperationsbereitschaft fehlt.
Die gemeinsame Sorge nichtverheirateter Eltern ist daher im Interesse des Kindeswohls davon abhängig gemacht worden,
dass die Eltern ihre Bereitschaft zur Kooperation durch die Abgabe übereinstimmender Sorgeerklärungen dokumentieren.

Das Bundesverfassungsgericht hat die gesetzliche Regelung im Wesentlichen für
verfassungskonform erklärt. Es hat den Gesetzgeber aber verpflichtet, die tatsächliche Entwicklung zu beobachten und zu prüfen, ob die gesetzlichen Annahmen vor der Wirklichkeit Bestand haben.
Zu prüfen ist insbesondere, ob Mütter, die keine Sorgeerklärungen abgeben, hierfür schwerwiegende, vom Kindeswohl getragene Gründe haben.

Um diesem Prüfauftrag nachzukommen, hat das Bundesministerium der Justiz gerade ein
Forschungsvorhaben ausgeschrieben. Sollte sich ergeben, dass die gemeinsame Sorge
vielfach aus anderen als aus Gründen des Kindeswohls nicht zustande kommt, muss der
Gesetzgeber handeln und Vätern nichtehelicher Kinder über das geltende Recht hinaus einen
Zugang zur gemeinsamen Sorge eröffnen.

Mit freundlichen Grüßen
Brigitte Zypries



http://www.abgeordnetenwatch.de/brigitte_zypries-650-5639--f151227.html#frage151227